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Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit
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+Evidenz

DEval's Corona-Blog für eine evidenzbasierte Entwicklungspolitik

Die Bewältigung der Corona-Pandemie in den Ländern des globalen Südens erfordert eine evidenzbasierte Entwicklungspolitik. Um effektive Strategien und Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 entwickeln zu können, benötigen wir wissenschaftlich fundierte Debatten, einen multidisziplinären Austausch und eine flexible Planung

Auf unserem Corona-Blog „+Evidenz.“ präsentieren nationale und internationale Expert*innen aus den Bereichen Evaluierung und Entwicklungsforschung ihre Erkenntnisse und Ansichten über die vorhandene Evidenz zur besseren Bewältigung der Corona-Pandemie in den Ländern des globalen Südens.

Überlegungen zur Schnelligkeit der internationalen Covid-19-Hilfe

von Andreas Fuchs, Samuel Siewers

Angesichts ihrer zahlreichen Folgewirkungen zeigt die Covid-19-Pandemie besonders deutlich, wie wichtig internationale Solidarität und schnelle humanitäre Hilfe sind. Doch was ist aktuell über die Geschwindigkeit der internationalen humanitären Hilfsleistungen zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie bekannt? Welche allgemeinen Erkenntnisse können wir aus Untersuchungen zur Geschwindigkeit von Nothilfe gewinnen?

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Katastrophen vermeiden und auf Langzeitfolgen vorbereiten: Arbeitsmarktpolitik in der Covid-19-Krise

von Achim Kemmerling, Stefan Volkmann, Stephanie Gast Zepeda

Überall auf der Welt hat die Covid-19-Krise verheerende Folgen für die Arbeitsmärkte: So sind bereits die Hälfte der weltweit vorhandenen Arbeitsplätze von den Auswirkungen der Pandemie betroffen und die Einkommen, auch im informellen Sektor, sind um bis zu 60 Prozent gesunken (ILO, 2020). Dabei gestaltet sich der Schock selbst in reichen Ländern überall unterschiedlich. In Entwicklungsländern ist die Lage dagegen deutlich schwieriger.

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Die Informationsflut zu Covid-19: Auf der Suche nach Orientierung im Evidenz-Dschungel

von Timo Kretschmer, Elisabeth Schneider, Lea Jechel, Marion Krämer

Die gegenwärtige Krise gibt der evidenzbasierten politischen Entscheidungsfindung und der rigorosen Wirkungsevaluierung erheblichen Auftrieb, da die Mainstream-Medien mehr denn je auf wissenschaftliche Erkenntnisse zurückgreifen, um Unsicherheit und Desorientierung in der breiten Öffentlichkeit entgegenzuwirken.

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Demokratische Kollateralschäden in Asien: Covid-19 trifft Demokratien mit Vorerkrankungen stärker

von Aurel Croissant

Weltweit krankt die Demokratie. Die Covid-19-Pandemie ist nicht Ursache der Malaise, ihr Ausbruch beschleunigt sie aber. Die wenig überzeugenden Leistungen einiger demokratischer Regierungen bei der Eindämmung der Pandemie und ihrer Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft lassen zudem alte Debatten über die Leistungsfähigkeit von Demokratien und Nicht-Demokratien neu aufflammen.

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